Kirchsteinbek

Liebe Kirchsteinbeker,

da bewegt sich – meist in den frühen Morgen- und / oder Abendstunden – ein neues Gesicht zu Fuß durch Kirchsteinbek.
Wer mag das sein? Das bin ich –Silke Heibutzki, 50 Jahre, verheiratet, eine erwachsene Tochter und in Billstedt wohnend.
Was mache ich dann in Kirchsteinbek? Nun, mir fehlt das klassische Erkennungsmerkmal der 60er / 70er Jahre einer Gemeindeschwester – Häubchen und Tracht-, ich bin aber dennoch die neue Gemeindeschwester.
Aber nicht nur diese Äußerlichkeiten haben sich geändert – auch die Aufgabenbereiche.
Steckt hinter dem Begriff Gemeindeschwester noch häufig die Vorstellung, eine dem Arzt zuarbeitende Krankenschwester, so ist mein Aufgabenbereich heute anders, weil viel breiter aufgestellt.Es stand auch schon mal die Beschreibung „Gemeindekoordinatorin Bereich Pflege“ im Raum, doch ist das viel sperriger im Alltag zu gebrauchen.

Der Kirchengemeinderat hat in den letzten Jahren immer wieder bemerkt, dass es im Gesundheitssystem manchmal an Verknüpfungen zwischen den einzelnen (Fach-)bereichen fehlt – dass da nicht immer ein Rädchen ins andere greift.
Ein Beispiel: eine alleinstehende Person stürzt und kommt ins Krankenhaus. Die Kinder sind zu weit weg und vielleicht beruflich oder familiär zu sehr eingebunden, als dass es möglich ist, gleich helfend vor Ort zu sein. Wer nimmt nun die Post entgegen, gießt die Blumen und versorgt die Fische, holt noch benötigte Sachen aus der Wohnung?Und später bei der Entlassung – der Sozialdienst des Krankenhauses kümmert sich um Hilfsmittel und Anträge – aber wer ist vor Ort und schließt auf, wenn das Sanitätshaus liefern will? Passen die Hilfsmittel auch in die Wohnung? Wer füllt den Kühlschrank?Und danach, wenn der Alltag gelebt wird – passt die vorhandene Hilfe noch zum Alltag?
Hier wird es meine Aufgabe sein, zu schauen, wie ich unterstützend helfen kann.
Und auch für die Angehörigen kann ich Ansprechpartner sein – Mutter / Vater gestalten sich ihren Alltag bis auf kleine Hilfen noch selbstständig – nun wollen die Angehörigen in Urlaub – können Sie zwischendrin mal nach den Eltern schauen?“, darf gerne eine an mich herangetragene Bitte sein, damit der Urlaub auch wirklich der Erholung dienen kann und man nicht dauerangespannt Richtung zu Hause schielt.

Ein anderes Beispiel ist die Post, die da ins Haus geflattert kommt – auch wenn die Behörden immer mehr weg von dem „Behördendeutsch“ gehen wollen, liest sich manches doch noch wie eine Fremdsprache. – Hier möchte ich Ihnen anbieten, gemeinsam drüber zu schauen und zu versuchen eine „Übersetzung“ zu finden.

Diese moderne Form der Gemeindeschwester ist Neuland – für den Kirchengemeinderat, für Sie und für mich.Wieviel Arbeitszeit ist nun nötig, um Sie in Ihrem Alltag zu unterstützen? 20 Stunden? Oder ist das – noch- zu viel? Welche Anforderungen braucht die Gemeindeschwester? – alles Fragen, mit denen sicherlich so einige Kirchenratssitzungen sich befasst haben.Da traf es sich, dass ich im Herbst zu der Bastelgruppe hier im Gemeindehaus in Kirchsteinbek dazukam. So lernten Pastor Meyer, Frau Wegner und ich uns kennen – arbeite ich doch hauptberuflich als Vertriebsassistentin in einem Büro (Teilzeit), komme aber aus dem Bereich der Pflege.Ein berufliches Potpourri, dass ihren Vorstellungen entgegenkam.

Ich bin nun für 10 Stunden / Woche hier in Kirchsteinbek unterwegs – feste telefonische Erreichbarkeit ist vormittags am Montag von 7:30 – 8:30 Uhr und Donnerstag von 7:30 – 9.30 Uhr, sowie Mittwochabend von 18.30 Uhr – 20:00 Uhr.

Ansonsten sprechen Sie gerne auf den Anrufbeantworter, ich rufe zurück. Vielleicht treffen wir uns ja schon morgen bei meinem Gang durch Kirchsteinbek…

Ich freue mich auf die Begegnungen und Gespräche mit Ihnen

Herzliche Grüße
Silke Heibutzki
Gemeindeschwester

Kirche in Steinbek

Steinberger Berg 3
22115 Hamburg
Tel. 040 / 7126426
Mobil. 0178 / 3054450

Die Steinbeker Kirche

Die Steinbeker Kirche, hoch oben auf dem Geesthang gelegen , ist ein weithin sichtbares Zeichen.

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Eine Kirche auf einem Geesthang am Bach bildet seit 1239 Kirchsteinbeks Zentrum und gab dem ehemaligen Dorf den Namen. Heute steht hier ein Bau von 1883-84, erbaut nach Plänen von Otto Ritscher. Die neogotische Backsteinhallenkirche weist reiche Zementgussornamente auf. Nach Bombenschäden im 2. Weltkrieg wurde sie 1954 modernisiert und im Inneren der Backstein übertüncht. An die lange Geschichte des Kirchspiels erinnern Grabplatten des 16. und 17. Jahrhunderts und Leuchter vom barocken Vorgängerbau.

 

 

Die Kirchengemeinde bietet neben der allgemeinen theologischen und seelsorgerischen Arbeit ein weites Spektrum an Aktivitäten für unterschiedliche Interessen:

Musik: Kirchenchor unter der Leitung von C.D. Hackmack (Dienstags 19:00 – 21:00 Uhr)
Projektchor unter der Leitung von C.D. Hackmack (Montags 19:30 – 21:30 Uhr, zu bestimmten Themen)
Flötengruppe unter der Leitung von C.D. Hackmack (Mittwochs Anfänger 15:00-16:00 Uhr, Fortgeschrittene 16:00-17:00)

Lutherchor unter der Leitung von Wiebke Veth  – Probentermin und Konzerte auf der Musikseite

Diverse Konzerte

Theater:
Theatergruppe Kirchsteinbek:
(Vorbereitung eines jährlichen Stücks ca. Januar – Juni, Mittwochs 19:00 – 21:00 Uhr)
Weihnachtsmärchen:
Theaterstück von Jugendlichen zum 1. Advent (ca. September – Dezember, Mittwochs 18:00 – 20:00 Uhr)

Senioren:
Geselliger Donnerstag (Donnerstag 14:30 – 16:30)


 

Bildergalerie „Kirche in Steinbek“