Die Trauung
Vorbereitung und Anmeldung

Trauung
Mario&Birgit
Bei den meisten Paaren beginnt die Vorbereitung der Trauung sehr früh. Die Termine in den Restaurants, den Standesämtern und Kirchen wollen früh gebucht sein. Alles soll ja reibungslos klappen. Aber bei all den Terminen ist es auch wichtig zu sehen, was für einen selbst wichtig - und für diesen größten Tag im Leben unbedingt notwendig ist. Emotional hat die kirchliche Trauung oft einen großen Stellenwert. Und darüber freuen wir uns sehr!
Sie können die Trauung erst dann verbindlich anmelden, wenn Sie Aufgebotsbescheinigung des Standesamtes haben. Das heißt, die Trauung wird erst 6 Monate vor dem eigentlichen Termin angemeldet.
Bei einer konfessionsverschiedenen Partnerschaft sollten Sie mit beiden Kirchen ein Gespräch führen und eine ökumenische Trauung in Betracht ziehen.
Das sollten Sie mitbringen
- Aufgebotsbescheinigung
- Personalausweis
- Tauf- und Konfirmationsurkunde (Wenn Sie noch nicht getauft sein sollten, besteht die Möglichkeit, den jeweiligen Pastoren oder die jeweilige Pastorin am Wohnort anzusprechen!)
- Wenn Sie nicht in Ihrer Ortskirche getraut werden wollen, sprechen Sie trotzdem zuerst mit dem für Sie zuständigen Pastoren/ oder der Pastorin. Fragen Sie nach der Möglichkeit, Sie zu Ihrer Trauung in eine andere Kirche zu begleiten Fragen Sie in der Kirche, für die Sie sich entschieden haben, welche Modalitäten dort gelten.
Was möchten Sie wissen?
- Wer spielt die Orgel?
- Wer schreibt die Urkunde?
- Wer schmückt die Kirche? Ist Blumenstreuen in der Kirche gestattet, oder nur vor der Kirche?
- Wie ist es mit dem Photographieren, dem Reis und der Möglichkeit sich nach der Trauung vor und in der Kirche photographieren zu lassen?
- Wie ist es mit der Kollekte?
- Entstehen Kosten?
Traugespräch
- Dann verabreden Sie mit der Pastorin oder dem Pastoren einen Gesprächstermin für das Traugespräch. Dieser sollte nicht zu weit von der Trauung entfernt sein.
- Überlegen Sie sich, wie Sie Ihre Trauung gestalten möchten
- Suchen Sie sich gemeinsam einen Trauspruch aus
- Gibt es Lieder, die Sie gerne singen wollen?
- Welche (Bibel)Texte wollen Sie zu Ihrer Trauung hören?
- Was bringt Ihren Glauben, Ihre Hoffnung und Ihre Liebe angemessen zum Ausdruck?
- Sammeln Sie alle anfallenden Fragen zum Ablauf Überlegen Sie sich, was Ihnen wirklich wichtig ist und gestalten Sie Ihre Trauung so, wie Sie es gern hätten. Dabei kommt es nicht so sehr auf alte Traditionen an, sondern darauf, was Sie empfinden und was Sie mit der Trauung zum Ausdruck bringen wollen.
- Im Gespräch können diese Dinge dann alle angesprochen und geklärt werden. Dieses Traugespräch ist aber nicht nur ein Abklären der Formalien, sondern auch eine gegenseitige Begegnung - ein Kennenlernen - damit Sie: Braut und Bräutigam, Mann und Frau bei der kirchlichen Trauung persönlich angesprochen werden können.
Möglicher Trauablauf
- Musik zum Einzug
- Eingangsspruch
- Begrüßung
- Gebet
- Lied
- Ansprache (zum Trauspruch)
- Lied
- (Das Brautpaar steht auf)
- Lesungen
- Traufragen
- Ringwechsel
- Votum
- (Das Brautpaar kniet sich hin)
- Fürbitten
- Vater unser
- Trausegen
- Kuss
- (Das Brautpaar setzt sich)
- Lied
- Ansagen der Kollekte
- Segen
- Musik zum Auszug