Verwendung
Etwas wärmeliebender Saum, z.B. entlang von Gebäuden und Wegen, oder in wenig genutzten Parkflächen; optimal wäre eine Raumtiefe von mindestens einem Meter.
Charakteristik
Überwiegend ausdauernde Arten, die als überaus wertvolle Bienen- und Schmetterlingsweiden bekannt sind. Bereits im ersten Jahr ist – bei termingerechter Ansaat – mit der Blüte einzelner Arten, z.B. Ackerrittersporn zu rechnen. Die Höhe des Saums wird nach vollständiger Entwicklung (nach ca. 3 Jahren) etwa 60-80 cm betragen; darüber hinaus ragen einzelne besonders attraktive Arten.
Pflege
Nach erfolgter Bestandsentwicklung mit entsprechender Pflege genügt eine einmalige Mahd im Spätherbst, oder noch besser im Frühjahr. Einige Pflanzenarten sind attraktive Wintersteher, die in ihren hohlen Stängeln Winterquartiere für allerlei Insekten bereit stellen und deren Samenstände gerne von Futter suchenden Vögeln aufgesucht werden.
Ansaatstärke
3g/qm; 20 kg/ha
Buschwerk und Baumäste gegebenenfalls zurückschneiden (Schattenflächen vermeiden).
1. Die Grasnarbe sollte mit dem Spaten abgestochen und mit der Grabeforke abgetragen werden. (Grassoden können auf den Kompost oder man kann kleine Wälle damit anlegen).
2. Mit der Motor – Ackerfräse ca. 10 –15 cm tief auflockern, oder mit Spaten umgraben.
3. Eventuell Wege mit Holzhäcksel anlegen (40 cm Breite). Nicht zu Kleinteilig werden - BienenInseln sind keine Gemüsebeete!
4. Mit Holzhaken (Zinken 5 cm) die Fläche gleichmäßig „durchkämmen“ und Wurzelreste / Steine absammeln (in den Müll, nicht auf den Kompost).
5. Mit der Hake eine schöne gleichmäßige feinkrümmelige Saatbeetfläche bereiten (Kuhlen und Buckel ausgleichen).
6. Einsaat Mitte April bis Mitte Mai.
7. Kein Gießen und Betreten der Saatflächen in den darauf folgenden Wochen.
8. „Beikraut“ (z.B. Brennesseln...) erst entfernen, wenn die Bienensaat aufgelaufen ist und Wurzeln entwickelt hat.
9. Im August wird die Fläche mit der Sense oder Balkenmäher gemäht. So kann sich die zweijährige Untersaat gut entwickeln.
10. Rasenflächen für Bänke und Picknick der „Schaulustigen“ in der Nähe der BienenInseln mit bedenken.
11. Unterschlupfmöglichkeiten (Bienenhotels) können über das Jahr hin produziert werden und neben / in die BienenInsel integriert werden.
(Quelle: www.bienenart.de)