Unsere Kindergärten
Mit Gott groß werden

Unsere Kindergärten
Mit Gott groß werden
In der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Kirche in Steinbek gibt es drei Kindergärten, in denen Kinder mit Gott groß werden können. Darin geben wir Ihren Kindern Geborgenheit, damit sie staunend die Welt entdecken und neue Beziehungen entwickeln können. Wir möchten ihr Selbstvertrauen und ihr Verantwortungsgefühl stärken. Bei unserer Arbeit leitet uns die Achtung vor jedem einzelnen Menschen und das Bestreben, auch Benachteiligten zur Eigenständigkeit zu verhelfen. Wir sind davon überzeugt, dass ein lebendiger christlicher Glaube ein Schatz für das ganze Leben ist und dass der größere Lebenszusammenhang einer Gemeinde mitten im Stadtteil ein kräftiger Rückhalt ist.
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Kindergarten Blog
Mittwoch, 27. August 2008 - 07:39 Uhr
Rollenspiele im Kindergarten
Die klassischen und bekanntesten Rollenspiele sind wohl die Vater-Mutter-Kind-Spiele.
Sicher kann sich jeder Erwachsene an solche Spiele aus seiner Kindheit erinnern.
Warum Rollenspiele für Kinder so wichtig und bedeutungsvoll sind, hat mehrere Gründe. Das Kind drückt im Spiel vieles aus, was es beschäftigt z. B. Gefühle, Wünsche, Interessen. Das Spiel dient der Verarbeitung von Spannung und Konflikten, so dass das Kind sein seelisches Gleichgewicht wieder finden kann.
Rollenspiele geben Kindern darüber hinaus auch die Möglichkeit, Sozialverhalten auszuprobieren und Werte kennen zu lernen. Es muss sich im Spiel einordnen und auch unterordnen, Meinungen und Interessen von anderen Mitspielenden akzeptieren, zuhören können und andere ausreden lassen. Auch kann das Kind ohne Angst und Zwang seine Fähigkeiten erproben, neue Fähigkeiten gewinnen und erlangt nicht zuletzt auch durch die Selbstdarstellung Selbständigkeit und Selbstvertrauen. In den verschiedenen Rollen entwickeln Kinder ihre eigene Identität. Sie setzen sich selbst zu anderen Menschen in Beziehung. Dies ist ein ganz wichtiger Entwicklungsvorgang.
Für Erzieherinnen im Kindergarten, aber auch für Mütter und Väter können Rollenspiele der Kinder sehr aufschlussreich sein. Denn sie lassen erkennen, wie ein Kind sich selbst in seiner sozialen Umwelt erlebt und Erwachsene auf das Kind wirken.
Martina David und das Kindergartenteam Havighorst
Mittwoch, 27. August 2008 - 07:38 Uhr
Wir reisen durch die Welt
Mit dabei waren: 21 Kinder der lila Gruppe, Katharina Limbach (SPA Auszubildende), Pascal Funk (Praktikant), Brigitte Sieme (Vorlese-Omi) und Sabine Neuhöfel. Ein herzliches Dankeschön geht an die Eltern, die uns bei unserer „Reise durch die Welt“ geholfen haben.
Im Vorfeld bastelten die Kinder aus einem großen Pappkarton ein zweidimensionales Flugzeug mit runden Guckfenstern und einer aufklappbaren Tür zum Ein- und Aussteigen.
Zuerst ,,flogen“ wir mit unserem Flugzeug in die Arktis. Anhand von Büchern mit vielen anschaulichen Bildern lernten wir das Klima, einige der dort lebenden Tiere und auch die Lebensweise der Eskimos kennen. Wir bastelten aus Würfel- und Puderzucker Iglus und zogen kleinen, selbst gebastelten Puppen Pelzmäntel aus echtem Fell an. Mit einem von den Kindern gemalten Fensterbild gestalteten wir die Fensterbank so-wohl mit den Iglus, als auch mit den Pelzpuppen. Damit war unsere Arktis entstanden.
Unser nächstes Ziel war die Antarktis. Um den Kindern eine ungefähre Vorstellung der gewaltigen Entfernung zu geben, klebten wir eine Gruppenwand komplett mit blauem Papier ab, welches das Wasser unserer Welt darstellen sollte. Unter die Decke klebten wir eine ausgeschnittene Skizze der Arktis und unten über dem Fußboden eine Skizze der Antarktis. Mit unserem Flugzeug flogen wir nun zur Antarktis und lernten wiederum mit Hilfe von Büchern, Bildern, mitgebrachten Plastik- und Stofftieren der Kinder die dort lebenden Tiere und das dortige Klima kennen. Wir lernten auch, dass die Pinguine in ihrem Leben niemals einen Eisbären zu sehen bekommen, da diese ja in der Arktis zu finden sind.
Als nächstes bereisten wir Europa. Auf die große Wasserfläche klebten wir Europa mit all seinen da-zugehörigen Ländern, welche Pascal zuvor skizzierte und aus-schnitt. Die Kinder brachten Fotos von ihren Urlaubszielen und Heimatländern mit. Diese Fotos wurden dann der Europakarte zugeordnet. Einige Kinder malten das Land an, in dem sie schon einmal Urlaub gemacht hatten.
Zunächst schauten wir uns Deutschland näher an. Wir haben uns mit den unterschiedlichen Landschaftsformen beschäftigt: Flachland, Berge, Wälder, Seen, und natürlich Nord- und Ostsee. Dazu haben wir die unterschiedlichen Landschaften gezeichnet, angemalt und ausgeschnitten. Auf gleiche Art haben wir uns die Tierwelt erarbeitet und zuletzt aus allen Kunstwerken eine Art Kollage gemacht. In einer Bewegungsstunde haben wir unser Wissen über einheimische Tiere nochmals vertieft, in dem die Kin-der einen Parcours absolvieren sollten, in dem es nicht nur um Geschicklichkeit ging, sondern auch um Wissen. Wir lernten das Lied vom „Bruder Jakob“.
Italien war unser nächstes Ziel. Pascal fertigte eine Landesskizze von Italien an. Aus dem Internet suchten wir prägnante Landschaftsbilder und bekannte Sehenswürdigkeiten, besprachen sie mit den Kindern, z.B. wo sie zu finden sind, und wozu sie errichtet wurden. Die Kinder schnitten begeistert aus und klebten sie an den entsprechenden Stellen auf die Italien-Karte. Katharina gestaltete mit einigen Kindern eine Pizza aus Pappe und Fingerfarbe. Wir lernten das Bruder-Jakob-Lied auf italienisch.
Die Länder Griechenland, Polen, Spanien und die nördliche Türkei bereisten wir auf ähnliche Weise. Wir kochten griechisches Souvlaki und türkische Linsensuppe mit Fladenbrot, wir tanzten mit bunten Chiffontüchern zu türkischer Musik, bastelten die polnische Landesflagge. Eine Mutter unserer Gruppe, die aus Polen kommt, nahm sich einen Vormittag Zeit, um uns einiges über polnische Traditionen zu erzählen. Sie brachte einen selbstgefundenen Bernstein mit. Zu jedem dieser Länder lernten wir das Bruder-Jakob-Lied in der entsprechenden Landessprache. Die Kinder bastelten eifrig Landesflaggen.
Damit verließen wir Europa und begaben uns noch kurz nach Asien. Wir sahen uns noch den asiatischen Teil der Türkei an, bevor wir als letztes Ziel Thailand ansteuerten. Da wir auch eine Mutter in unserer Gruppe haben, die aus diesem Land kommt, haben wir mit ihr gemeinsam thailändische Frühlingsrollen zubereitet. An einem weiteren Vormittag war die ganze Gruppe bei Vincent zu Hause, wo Sabine und Katarina original thailändische Frauengewänder anlegen durften. Alle tanzten gemeinsam nach Anleitung der Mutter zu thailändischer Musik.
Zum Abschluss unseres Projektes kam zu uns Herr Toralf Klein aus Dresden. Er brachte uns verschiedene Musikinstrumente wie Trompete, Bongos, Akkordeon, Tuba und E-Piano mit. Wir lernten Kinderlieder aus verschiedensten Ländern kennen. Jedes Instrument wurde für ein Lied aus einem anderen Land gespielt und im Anschluss daran durften die Kinder die Instrumente ausprobieren. Unser Bruder-Jakob-Lied, das wir mittlerweile in acht verschiedenen Sprachen singen können, begleitete er ebenfalls.
Das Projekt hat allen viel Spaß gemacht und so manche Mutter staunte, wie viel ihr Kind davon zu Hause berichtete.
Sabine Neuhöfel (Kindergarten Stormarnstraße)
Montag, 4. Februar 2008 - 10:23 Uhr
Neue Faxnummer für den Kindergarten Oststeinbek!!!
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