Advent
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Advent
Advent, (lateinisch adventus: Ankunft), im christlichen Glauben bezeichnet dieser Ausdruck die vier Wochen vor Weihnachten, die mit dem Tag des heiligen Andreas (30. November) beginnen oder dem Sonntag, der diesem Tag am nächsten ist. Die vorweihnachtliche Zeit dient der Vorbereitung auf die Feier der Geburt Jesu Christi. Gleichzeitig markiert Advent den Beginn des Kirchenjahres. In der römisch-katholischen Kirche werden während des Advents keine Trauungen durchgeführt. Einer der Bräuche, der sich in einigen Teilen Europas, vor allem in Deutschland, bis heute gehalten hat, ist das Aufstellen von Adventskränzen. Diese Kränze werden aus den Zweigen von immergrünen Bäumen oder Sträuchern geflochten, z. B. aus Tannenzweigen oder, in England, aus Stechpalmen und Efeu. Anschließend werden auf diesem Kranz vier Kerzen befestigt. Der Kranz wird entweder aufgestellt oder aufgehängt, und an jedem Sonntag vor Weihnachten wird eine weitere Kerze angezündet, so dass an Weihnachten alle Kerzen brennen. ("Advent," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.)
Adventskalender
Der Adventskalender soll den Kindern die Wartezeit bis Weihnachten veranschaulichen - die Adventszeit. Ursprünglich gab es daher auch Kalender für die gesamte Adventszeit vom ersten Adventssonntag bis Heiligabend. Diese sind aber kaum noch zu finden, üblich sind heute die "Dezemberkalender" mit der immer gleichen Anzahl an Tagen, was die Produktion wesentlich erleichtert.
Advent (vom lateinischen "adventus") bedeutet "Ankunft", es ist die Zeit des Wartens auf die Ankunft Jesus' und seine Wiederkehr am Ende der Zeit. An jedem der Sonntage wird - auch eine Form des Adventskalenders - eine Kerze auf dem Adventskranz angezündet. Jeder dieser Sonntage hat dabei seine eigene Bedeutung: Der erste steht für Jesus' Einzug in Jerusalem, der zweite für die Wiederkunft Christi, der dritte für Johannes den Täufer und der vierte für Maria.
Die Idee zum ersten gedruckten Adventskalender hatte Gerhard Lang. Der schwäbische Pfarrersohn hatte als Kind in der Vorweihnachtszeit von seiner Mutter 24 Gebäckstücke bekommen, die sie auf einen Karton aufgenäht hatte. Jeden Tag durfte er eins davon essen. Daran muss er sich wohl erinnert haben, als er 1908 mit der lithographischen Anstalt Reichhold & Lang den ersten gedruckten Adventskalender herausbrachte. Kinder konnten jeden Tag ein Bildchen ausschneiden und auf einen Bogen mit 24 Feldern aufkleben. Nach 1920 gab es dann auch Kalender mit aufklappbaren Türchen. In dieser Zeit gab es zudem religiöse Adventskalender, in dessen Fenstern statt Bildern Bibelverse zu finden waren. (Quelle: "Alles auf Ankunft" Eines Tages/Spiegel Online)
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