Kein Schlick in Billstedt
Bevölkerung in Sorge
In Kirchsteinbek (Hamburg Billstedt) gibt es ein mit Schadstoffen belastetes Alt-Spülfeld (1959-1982 aufgespült). Dieses soll jetzt von der Hamburger Port Authority (HPA) mit ca. 3 Mio. m3 Baggerschlick saniert und auf ca. 38 m Höhe aufgeschlickt werden. Dazu sind jahrelang ca.120-150 LKW tätlich Ladungen nötig. Die anliegende Bevölkerung ist in Sorge und wehrt sich gegen dieses Vorhaben.
Auf einer Diskussionsveranstaltung am 10.10.2007 des Bürgervereins Billstedt und des BUND im Kulturpalast Billstedt nahmen u.a. Herr Glindemann von der HPA Stellung. Und es wurde deutlich, dass es keine wirkliche Alternative seitens der HPA für die Beseitigung des jährliche anfallenden Elbschlicks gibt. Andere denkbare Lösungen wären unwirtschaftlich.
Bedenklich ist auch, dass die Analyse des gegenwärtigen Schadstoffzustandes noch gar nicht vorliegt. Die Sanierung des Altspülfeldes (also die Abdichtung!) und das Anlegen des neuen Schlickberges mit so genanntem METHA (Mechanische Trennung von Hafensedimenten) würden bis ca. 2024 dauern.
Überblick: Veranstaltungen und Veröffentlichungen
Hier können Sie sich weiter informieren
- Kein Schlick in Billstedt
- Hamburg Port Authority
- Hinz&Kunzt: Schlammiges Geschenk
- Hamburger Initiativenzeitung: Wieviel Müll kann Billstedt noch ertragen
- Welt Online: Die größte Schlammschleuder der Welt
- Abendblatt Online: Der Boomerang mit dem Baggergut
- Hamburg.de: Senat beschließt Abfallwirtschaftsplan Baggergut
- Landtag Schleswig-Holstein: Protokoll der Plenarsitzung vom 31.10.1996 - u.a. Deponie in Bovenau
