Hinz&Kunzt
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Wir lassen keinen im Abseits stehen!
Das ist Sportsgeist: Journalist Oliver Wurm hat Hinz&Kunzt eine fette Beilage zur Fußball-EM geschenkt. Viele Teamplayer haben ihn dabei unterstützt.
Oliver Bierhoff, Günter Netzer, Jürgen Klopp, Lothar Matthäus, Udo Lattek – dass diese ganz Großen des Fußballs Autoren in unserer Beilage zur Europameisterschaft sind, haben wir einem Mann zu verdanken, den wir vor ein paar Wochen noch gar nicht kannten: Oliver Wurm, freier Journalist und Medienberater – und echter Hinz&Kunzt-Fan.
Immer schon habe er etwas für das Straßenmagazin machen wollen, sagt Oliver Wurm bei unserem ersten Treffen. Den entscheidenden Anstoß bekam der 38-jährige Sportjournalist bei den Lead Awards im März, wo Print- und Online-Medien ausgezeichnet werden. Hinz&Kunzt war zwar nicht nominiert, aber das Zeit Magazin mit dem Investigativ-Reporter Günter Wallraff auf dem Titel. Wurm hielt gerade selbst seine Hinz&Kunzt in der Hand, ebenfalls mit Günter Wallraff auf dem Titel.
In Feierlaune klönte der 38-Jährige mit einem Kollegen, Uwe C. Beyer, Mitbegründer der Mediendesignagentur „Büro Freihafen“. Bis dato kannten sich die beiden nur vom Sehen. „Wir haben ein bisschen herumgesponnen und kamen irgendwie auf die Idee einer Fußballbeilage für Hinz&Kunzt“, sagt Beyer und fügt fast erstaunt hinzu: „Oliver hat noch am selben Abend losgelegt und Kontakte geknüpft, zum Beispiel zur Druckerei VVA, deren Geschäftsführer spontan bereit war, die Beilage zu drucken. Von so viel Energie und Einsatz habe ich mich natürlich mitreißen lassen.“
Genau wie Thorsten Lange, Kreativdirektor beim b&d-Verlag Hamburg: „Als Olli mich angerufen und mir von dem Projekt erzählt hat, hab ich mich begeistern lassen. ‚Keine Kohle, aber coole Sache‘, hieß es. Es ist so was wie mein Lebenstraum, für ein großes Fußballturnier den Spielplan zu designen. Zur WM 2006 hat es endlich geklappt“, sagt der 32-Jährige. „Und nun die zweite Chance. Die wollte ich mir nicht entgehen lassen.“
