Ökumene

Bischof Marx: An Ökumene führt kein Weg vorbei

Freising/München (epd). Der künftige Münchner Erzbischof Reinhard Marx (54) will mithelfen, den Stillstand in der ökumenischen Beziehung zwischen katholischer und evangelischer Kirche zu überwinden. Um die Ökumene voranzubringen, müssten sich beide bewegen, sagte Marx am Donnerstag vor Journalisten in Freising. Es gebe keinen anderen Weg als den der Zusammenarbeit, zu dem die Kirchen verpflichtet seien. Marx wird am 2. Februar 2008 als neuer Erzbischof in München mit einem Festgottesdienst eingeführt.

Der für 2010 in München geplante Ökumenische Kirchentag biete die Chance, gemeinsam in die Gesellschaft hinzuwirken und gemeinsam Zeugnis abzulegen, sagte Marx. Im Mittelpunkt dürften nicht Resignation und Querelen stehen. Ein gutes Ergebnis des Kirchentages wäre, wenn die Menschen spüren würden, dass sich die Kirchen etwa in sozialpolitischen Themen einig seien, so Marx, der sich als "Sozialbischof" einen Namen gemacht hat. Mehr

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