Nordelbische Synode

Bischöfin macht Kirche Mut zum religiösen Aufbruch

(Quelle: epd, 22.11.2007)

Rendsburg (epd). Die Hamburger Bischöfin Maria Jepsen hat der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche Mut zu einem umfassenden religiösen Aufbruch gemacht. "Wir sollen es nicht nur gemütlich und schön haben wollen", sagte Jepsen am Donnerstag auf der in Rendsburg tagenden nordelbischen Synode. Der Schleswiger Bischof Hans Christian Knuth warnte seine Kirche vor Reformmüdigkeit. Die gegenwärtig positive konjunkturelle Entwicklung und die dadurch gestiegenen Kirchensteuern machten den Reformprozess "keineswegs überflüssig", mahnte der Vorsitzende der Kirchenleitung...

...Bischöfin Jepsen rief die Kirche dazu auf, in einer Gesellschaft mit immer weniger religiösem Wissen und kirchlichen Bindungen "Aufbruch zu wagen, risikobereit und ohne Ängste". Sie hoffe, dass auch in einer künftigen "Nordkirche" Chancen zu einem missionarischen Aufbruch gesehen werden. Kirche sei grundsätzlich keine Modeerscheinung. "Wir haben verlässlich zu sein, vor allem für die seelisch und gesellschaftlich Bedrängten", betonte Jepsen. Die Kirche weise auf "Gottes Verheißungen und Gebote" hin, auf biblische Geschichten wie der vom Turmbau zu Babel, auf die Feiertagsheiligung sowie auf den Schutz der Armen, Fremden, Kinder und Alten. Weiter bei epd

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