Die Nordkirche kommt

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Mehrheit in Nordelbien stimmt zu.

Sorge gibt es jedoch, dass die Fusion teurer wird als erwartet.
Von Ulf B. Christen

Rendsburg - Nordelbien setzt auf die Nordkirche. Am Wochenende beschloss die Synode der evangelischen Kirche in Hamburg und Schleswig-Holstein, von heute an mit den Kirchen in Mecklenburg und in Pommern offiziell über eine Fusion zu verhandeln. Die Nordkirche soll 2011 stehen und ist auch ein Signal an die norddeutschen Länder, ihre Zusammenarbeit bis hin zu einem Zusammenschluss auszubauen. "Der Norden wächst überall zusammen", sagte Synodenpräsident Hans-Peter Strenge. Der DGB arbeitet ebenso im Nordverbund wie die katholische Kirche. Beim NDR ist sogar Niedersachsen dabei. "Es wäre schön, wenn die Politiker in diesem Prozess nicht die Letzten sind."

Umso klarer ist der Kurs der Kirchen. Nachdem es in Mecklenburg und in Pommern für Fusionsverhandlungen deutliche Mehrheiten (mehr als 75 Prozent) gegeben hatte, stimmten im nordelbischen Kirchenparlament in Rendsburg sogar 86 Prozent (102 von 118 Synodalen) zu. Allenorts gab es aber auch Fragen etwa nach dem Sitz der Nordkirche (Kiel oder doch Lübeck oder Hamburg), Bedenken und Ablehnung. (Quelle: Hamburger Abendblatt)

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